"Wer Wein trinkt betet; wer Wein säuft, sündigt!" (Theodor Heuss)
Der Weinbau hat in Deutschland eine sehr lange Tradition. Karl der Große förderte den Weinanbau, ließ die besten Lagen bestimmen und unterzeichnete Gesetze, welche Weinbauern und Händler absicherten. Im 12. Jahrhundert wurde das Kloster Eberbach gegründet, welches zum bekanntesten und größten Weinerzeuger aufstieg.
Anhand von alten Unterlagen stellte man fest, dass es im 16. Jahrhundert ca 300.000 ha Rebflächen in Deutschland gab, etwa das Dreifache von heute. Eine Veränderung des Klimas und die Kriege in Mitteleuropa zerstörten den Weinbau so das ein Neuanfang erst Anfang der 50iger Jahre begann. Heute gibt es in Deutschland 13 Qualitätsanbaugebiete mit ca 104.000 ha Rebfläche. Das Größte Anbaugebiet ist mit rund 26.500 ha Rheinhessen und Sachsen mit ca. 450 ha das Kleinste. Da der Ruf des Deutschen Weins gerade nach dem Krieg nicht der Beste war, ist es doch heute um so erfreulicher, die sehr positive Entwicklung zu sehen. Dank vieler Winzer und Individualisten ist der deutsche Wein wieder sehr begehrt und wir können nur jedem Weintrinker empfehlen, diese guten Tropfen zu probieren.
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